| Konstitution | <!-- IQ: =this.constitution -->MA Städtebau NRW, Prof. Martin Hoelscher, Prof. Andreas Fritzen, Hubertus Schäfer<!-- /IQ --> | | -------------------- | ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | | Autor:innen | <!-- IQ: =this.author -->Thomas Widera, Eva-Lucia Kleesiek<!-- /IQ --> | | von | <!-- IQ: =this.start -->2025-04-04<!-- /IQ --> | | bis | <!-- IQ: =this.end -->2025-07-17<!-- /IQ --> | | Standort (Lat, Long) | <!-- IQ: =this.location -->51.31844658403233, 9.5231256136968<!-- /IQ --> | ![[2025-04-09_3801.jpeg]] ###### Lage Der Kasseler Hafen liegt zentrumsnah im nordöstlichen Teil von Kassel und wird derzeit nicht als Teil der Stadt wahrgenommen. Dies liegt unter anderem an einer mangelhaften Anbindung, einer für die Allgemeinheit nicht zugänglichen Freizeitnutzung und monofunktional ausgerichteten, gewerblichen Nutzungen ohne öffentliche Infrastruktur. ![[2025-04-09_3779.jpeg]] ###### Historie Der Kasseler Hafen wurde im Jahr 1895 als Frachthafen eröffnet. Die zentrale Lage Kassels im Landesinneren versprach die Erschließung neuer Märkte. Daher hat sich die Bremer Schleppschiffahrts- Gesellschaft verantwortlich am Bau beteiligt, die über Weser und Fulda den Anschluss nach Kassel suchte. In den Folgejahren wurde der Umschlag kontinuierlich erhöht, die Ufermauer verlängert und Lagerhäuser errichtet. Diese Lagerhäuser sind einem Brand im Jahre 1936 zum Opfer gefallen. Nach dem 2. Weltkrieg erlebte der Hafen bis Mitte der 1960er Jahre einen Boom. Nachdem die Pläne zum Ausbau der Fulda nicht weiter verfolgt wurden, sank die Bedeutung des Hafens deutlich und der Frachtverkehr wurde auf LKW und Zug verlagert. 1977 wurde der Frachtverkehr gänzlich eingestellt und der Hafen stand 1995 zum Verkauf. ###### Status Quo Derzeit ist das Hafenareal durch Logistik-Dienstleister, Baustoffhandel und eine Marina dominiert. Im südwestlichen Teil versperrt derzeit der großflächige Baumarkt mit seinem Parkplatz Zugangsmöglichkeiten zum Planungsgebiet. Das Hafengebiet ist in Teilen nicht öffentlich begehbar. Kleinere Gewerbebetriebe, Behörden, Verwaltungen und wenige freistehende Wohnhäuser und Laubengrundstücke vervollständigen den Nutzungsmix. Der Kasseler Yacht Club betreibt die Marina mit 60 Liegeplätzen. In Teilen der Speichergebäude hat ein ehrenamtlich betriebenes Museum der Fuldaschifffahrt sein Quartier bezogen. In anderen Speicherteilflächen befinden sich auch Musikproberäume. Relikte der ehemaligen Frachthafennutzung sind noch zahlreich zu finden: z.B. die Ufermauer, der 5.000to Speicher und anschließende Speichergebäude, Schienenstränge Pflasterbeläge etc. #### Entwurf ![[2026-02-25_Nutzung_TW.jpg]] `Nutzung` ![[2026-02-25_Verkehr_TW.jpg]] `Verkehr` ![[2026-02-25_Bebauung_TW.jpg]] `Bebauung` ![[2026-02-25_Freiraum_TW.jpg]] `Freiraum` ![[2025-10-30_A0_M1000_TW.jpg]] `Rahmenplan M1:1000` ![[2025-07-15_220x2378_Schnitt_250_TW.jpg]] `Schnitt M 1:250` ![[2026-02-26_ThomasWidera-2.pdf]] `Freiraumgestaltung der Halbinsel`